Der Begriff FRAXPDT ist ein Kunstwort. Er setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen:
FRAX steht für eine spezielle Form der Laserbehandlung, bei der die Haut nicht flächig, sondern punktförmig („fraktioniert“) abgetragen bzw. behandelt wird.
PDT bedeutet photodynamische Therapie. Dabei wird ein Medikament auf die Haut aufgetragen und anschließend mit speziellem Licht aktiviert, um krankhafte oder geschädigte Zellen gezielt zu behandeln.
Beides zusammen – fraktionierte Laserbehandlung und photodynamische Therapie – nennen wir FRAXPDT.
Die fraktionierte Laserabtragung ist ein Teil der Laser-assistierten photodynamischen Therapie. Bei der FRAX/PDT erfolgt eine Vorbehandlung der erkrankten Zonen mit einem CO2-Laser, der kleine Kanäle in die Haut schafft. Dadurch gelangt eine höhere Konzentration von Wirkstoff in die tieferen Hautschichten und führt zu einer effektiveren Behandlung der erkrankten Haut.
Die PDT-Salbe wirkt nun zwei bis drei Stunden ein und macht die erkrankten Zellen empfindlich gegenüber einem roten Licht. Mit diesem roten Licht werden die erkrankten Areale belichtet. Dadurch setzen die erkrankten Zellen Sauerstoffradikale frei. Diese Zellgifte zerstören die entarteten Zellen.
Die Überlegenheit der Laser-assistierten PDT gegenüber der PDT ohne Laser ist in großen Studien nachgewiesen. Aber auch mit dieser Methode kann keine dauerhafte Erscheinungsfreiheit erreicht werden.
Ganz wichtig sind regelmäßige Kontrollen beim Dermatologen, damit Ihr Hautarzt erkennen kann, ob die Hautveränderungen erneut aufgetreten sind.